Stadtteilarbeit

Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Frauen

Das FFGZ engagiert sich seit vielen Jahren für eine lebenslagenorientierte Gesundheitsförderung von Frauen. Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, die gesundheitliche Situation von Frauen zu verbessern, die aufgrund ihrer sozialen Lage und ihrer Lebenssituation über geringe Gesundheitschancen verfügen. Wir führen daher Veranstaltungen vor Ort, in Kooperation mit Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit, durch.

In unseren Veranstaltungen vermitteln wir leicht verständlich Kenntnisse über körperliche Abläufe, Beschwerden und Informationen über das Gesundheitssystem. Ziel ist es, dass die Teilnehmerinnen erkennen wie sie Einfluss auf ihre eigene Gesundheit nehmen und entsprechend handeln können. Auch möchten wir mit unseren Angeboten die Hemmschwelle, Leistungen des Gesundheitssystems, insbesondere Präventions- und Früherkennungsangebote, in Anspruch zu nehmen, senken.
Fachkräften der sozialen Arbeit und Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit bieten wir folgende Informationsveranstaltungen und Workshops an:

  • Körperwissen
  • Wechseljahre
  • Früherkennung von Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs
  • HPV-Impfung
  • Was passiert beim Frauenarzt?
  • Patientenrechte und Gesundheitssystem
  • Entspannung im Alltag

Die vom FFGZ durchgeführten Angebote orientieren sich:

  • an den Interessen und Kapazitäten der kooperierenden Institutionen (z. B. räumliche Gegebenheiten, Anschlussfähigkeit an bestehende Angebote)
  • am spezifischen Bedarf der jeweiligen Zielgruppen (z. B. Alter, Sprachkenntnisse)
  • an aktuellen Veränderungen und Entwicklungen des Gesundheitssystems und daraus resultierenden Fragestellungen (z. B. Fragen zu zusätzlichen Angeboten in der Arztpraxis wie „IGeL“, Wahltarife)
  • an aus der bisherigen Projektarbeit in Hessen und Frankfurt gewonnen Erkenntnissen

Für die Umsetzung der Angebote haben sich im Laufe der Jahre Inputvorträge mit Anschauungsmaterial in Kombination mit einer offenen Fragerunde und der Möglichkeit zum angeleiteten Erfahrungsaustausch („Erzählcafé“) am besten bewährt.

 

Ansprechpartnerin

Cornelia Ullrich